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„Ich würde gern nur an einem Text
arbeiten“
Franzobel im Werkstattgespräch mit Kyra Marie Leßmann und Michael Rahlves über die wirklich genialen Momente in Texten, Moralschwellen, die Wiener Gruppe, Befindlichkeitsliteratur, den Wunsch einer ihm bekannten Person, einmal in einem Kran zu kopulieren, die Ironisierung der bedingungslosen Liebe und den Anreiz, für so etwas wie eine sinnliche Religionserfahrung zu schreiben. |
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„Der Schwamm ist leer, jedenfalls dort
wo man gedrückt hat.“
Arno Geiger im Werkstattgespräch mit Maribel Hart und Alexander Wolter über seine Vorliebe fürs Wohnküchenmilieu, Glück als Überlebensstrategie, Familienromane, den idealen Leser, den Umgang mit dem Tod, Kritikerharakiri, das vierte Gebot und das Vermögen von Erzählungen, die Unsicherheit des Lebens abzubilden. |
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„Klimmzüge am Rand des eigenen
Horizonts“
Katja Lange-Müller im Werkstattgespräch mit Patrick Braatz und Verena Kämpf über ihr physisches Verhältnis zum Gedruckten, die Missliebigkeiten des Lebens, das Wörter-Rausschmeißen, Abhängigkeit, den Brühwürfel als ästhetisches Konzept, die Kraft des Plebejischen, Pathos, die ‚Dressur’ Linkshändiger, Schönheitsoperationen als messerscharfe Ideologie und die Notwendigkeit, beim Schreiben der Wahrhaftigkeit verpflichtet zu sein, nicht der Wahrheit. |
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„Wenn ich auf eine Lösung stoße, ist
der Text zu Ende“
Antje Rávic Strubel im Werkstattgespräch mit Thomas Boyken und Jan Traphan über ihren alten Schreibtisch, Romane als Aufenthaltsorte, das Außer-sich-Sein beim Schreiben, das dreißigste Lebensjahr als Topos in der Literatur, Konstruktionen und Dekonstruktionen von Natürlichkeit und Geschlechtsidentität, die Farbe von Vokalen, wildeste Genrebezeichnungen und die Notwendigkeit, Unwissen über die eigenen Figuren zu bewahren. |
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„Der Unterschied zwischen Realität
und Fiktion ist marginal“
Juli Zeh im Werkstattgespräch mit Birte Lipinski, Sarah Lüken und Jana Maurer über das Verhältnis von Physik und Literatur, die Schnittmenge von literarischem Schreiben und Rechtswissenschaft, Musik als Schreibstimulans, aristotelische Dramaturgie, den Prozess des Metapherntötens, Rollenzuschreibungen im Medienbetrieb, ihr Unvermögen, Kurzgeschichten zu schreiben und den Roman als künstlichen Ausschnitt aus einer Dauerwurst. |